4initia

Aktuelles

Vorträge

Windenergie-Investitionen unter EEG 2017

17.02.2017, Business Breakfast „EEG 2017 – Auswirkungen auf die Windenergie“, Berlin

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Abschaltkontingente für den Vogelschutz

10.11.2016, Windenergietage 2016, Potsdam

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Leitartikel

Vermeidungsmaßnahmen für den Artenschutz auf dem Holzweg?

20.02.2017, erschien im NEWSLETTER Jan-Feb 2017

Immer umfangreichere Forderungen nach Abschaltungen veranlassen eine kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Instrumentarium und die Suche nach alternativen Lösungsansätzen.
Als die Kollision von Vögeln und Fledermäusen in den frühen 2000er Jahren als artenschutzrechtliches Problem in den Fokus der Planung von Windparks geriet, wurde sehr schnell der einfache Griff zur temporären Abschaltung von Windenergieanlagen (WEA) als probate Vermeidungsmaßnahme proklamiert. Besonders deutlich wurde dies im Rahmen des BMU-Forschungsvorhabens zur Kollision von Fledermäusen , das sich bereits vor der Ermittlung von Grundlagendaten auf die Abschaltung als Vermeidungsmaßnahme festgelegt hatte.

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Wenn der Wind Feuer fängt: rechtliche Aspekte zum Problemkreis „Totalschaden einer WEA“

16.12.2016, erschien im NEWSLETTER Dezember 2016

Immer häufiger finden spektakuläre Bilder von brennenden WEAen, wie erst kürzlich solche aus Isselburg, Scholen oder auch Rantum, Eingang in die tägliche Berichter-stattung. Durch Blitzschlag, Kurzschluss in den elektrischen Anlagen, Überhitzung des Generators oder Überbeanspruchung der Rotorbremsen durch Sturmwinde, kann ein Brandherd in großer Höhe entstehen. Ein Löscheinsatz der Feuerwehr wird damit zumeist unmöglich, da die jeweiligen Be-reiche in einer Höhe von circa 150 Metern unzugänglich sind. Die häufigste Folge: Totalschaden der WEA. Doch wie geht es in einem solchen Fall weiter? Ist der Wie-deraufbau der Anlage auf Basis der ur-sprünglichen Genehmigung möglich? Wann und bis zu welcher Höhe greift der Versicherungsschutz?

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Bürgerwindenergieprojekte im Aufwind?

17.11.2016, erschien im NEWSLETTER November 2016

Mit der Umstellung der Fördersystematik auf Ausschreibungen erhofft sich der Gesetzgeber eine wirksame Mengensteuerung und eine wettbewerbliche Preisbestimmung. Die Erreichung dieser Ziele soll jedoch nicht zu Lasten der Akteursvielfalt gehen.

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Big Data in der Windenergie – über Sensoren, Controller und Chancen

17.11.2016, erschien im NEWSLETTER Oktober 2016

In einer mit zunehmender Vernetzung aller Lebensbereiche immer komplexer werdenden Welt bietet Software-Analyse der entstehenden Daten zunehmend die einzige Möglichkeit, unbekannte Zusammenhänge aufzudecken und Probleme aus allen notwendigen Perspektiven zu beleuchten.

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„Sechs-Stunden-Regel“: Ermittlung negativer Strompreise nach dem neuen EEG 2017

17.09.2016, erschienen im NEWSLETTER September 2016

Anfang Juli 2016 hat der Bundestag die Novelle des EEG beschlossen. Das Gesetz mit der amtlichen Bezeichnung „EEG 2017“ tritt am 1. Januar 2017 in Kraft und bringt neben der Einführung des Ausschreibungsmodells für Windkraft-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen zahlreiche weitere Rechtsänderungen. Viele Neuregelungen bleiben auch über das Gesetzgebungsverfahren hinaus umstritten.

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Weiterbetrieb über 20 Jahre hinaus aus technischer Sicht

13.08.2016, erschienen im NEWSLETTER August 2016

Die Klassifikationsgesellschaft DNV GL, die 2013 durch eine Fusion aus ehemals Det Norske Veritas (DNV) und Germanischer Lloyd (GL) entstand, hat ihren Standard zur Laufzeitverlängerung überarbeitet. Die ursprüngliche „Richtlinie für den Weiterbetrieb von Windenergieanlagen“ (GL) aus dem Jahr 2009 musste den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst und präzisiert werden. So erschien im März 2016 der neue Standard „Lifetime extension of wind turbines“ zusammen mit der dazugehörigen Servicespezifikation „Certification of lifetime extension of wind turbines“. Die in den letzten Jahrzehnten errichteten Windenergieanlagen sind im Allgemeinen für eine Laufzeit von 20 Jahren entworfen worden. Mit dieser planmäßigen Nutzungsdauer kommen zurzeit und in den nächsten Jahren viele tausend WEA in ein Alter, welches Betreiber vor ein Problem stellt: Wie verfahre ich mit meiner Anlage?

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Ablasshandel für den Vogelschutz – Artenschutz nach Megawatt

20.07.2016, erschienen im NEWSLETTER Juli 2016

In den letzten zehn Jahren hat sich ein scheinbar allgemein akzeptierter Handlungsrahmen für den Umgang mit dem Phänomen der Kollision von bestimmten Vogel- und Fledermausarten an Windenergieanlagen (WEA) verfestigt. Nachdem unter Federführung der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg Daten über Kollisionsopfer gesammelt wurden und öffentlich Alarm geschlagen wurde, sollten umfangreiche Forschungsvorhaben Grundlagen für eine genauere Beschreibung des Problems und ggf. Lösungsansätze erarbeiten. Heute finden sich Versatzstücke dieser Arbeiten in Ländererlassen zum Spannungsfeld Windenergie und Artenschutz. Dazu wurden weitere externe Handlungsanleitungen verbreitet, von denen das so genannten „Helgolandpapier“ hinsichtlich der Avifauna große Beachtung fand, obwohl es keine Rechtsgrundlage besitzt. In diesen Chor von Handlungsanleitungen will nun ein Papier der Autoren Schreiber, Degen, Flore und Gellermann einstimmen. Mit den „Handlungsempfehlungen für das Artenspektrum im Landkreis Osnabrück“ werden Abschaltzeiten für WEA zur Vermeidung und Verminderung von Vogelkollisionen vorgeschlagen.

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Vom Bruttoenergieertrag zum Nettoenergieertrag

16.06.2016, erschienen im NEWSLETTER Juni 2016

Der Verlustfaktor „interner Abschattungseffekt“ ist auch als Parkwirkungsgrad bekannt und definiert sich wie folgt: Windkraftanlagen entnehmen dem Wind Energie und reduzieren so die Windgeschwindigkeit. Somit entsteht hinter einer Windkraftanlage eine Nachlaufströmung (engl. „Wake“), in der die Windgeschwindigkeit geringer ist und die Turbulenzen der Luftströmung erhöht sind. Diese Strömung erholt sich mit zunehmendem Abstand zur Windkraftanlage, bis sie ihre Ausgangswindgeschwindigkeit erreicht. Die dahinter platzierten Windkraftanlagen haben aufgrund des „Windklaus“ einen geringeren Energieertrag. Die Berechnung des Parkwirkungsgrades erfolgt mittels der Software WindPRO.

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Windenergie in Kanada: Vorreiter Ontario

16.05.2016, erschienen im NEWSLETTER Mai 2016

„Canada is back, my good friends“ – dieser Satz des neuen kanadischen Premierministers Justin Trudeau auf den Klimaverhandlungen 2015 in Paris bringt auf den Punkt, welche neue Rolle Kanada von nun an spielen möchte. Die Wahlen im Oktober 2015 beendeten die Ära der konservativen Regierung Stephen Harpers – der nicht gerade dafür berühmt war, den Klimaschutz und erneuerbare Energien groß auf die Agenda zu setzen. Im Gegenteil, 2011 trat Kanada sogar aus dem Kyoto Protokoll aus. Auch wenn 75% des kanadischen Stromes aus emissionsfreien Energieträgern kommt und vier der zehn Provinzen und eine der drei nördlichen Territorien ihren Strom zu mehr als 90% aus Wasser-kraft generieren, schlägt der Öl- und Gassektor für ein Viertel von Kanadas Treibhausgasemissionen zu Buche. Hier sind vor allem die Ölsande eine wichtige Ursache.

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EEG-Einspeisemanagement

15.04.2016, erschienen im NEWSLETTER April 2016

Das sogenannte Einspeisemanagement, kurz EisMan bzw. EinsMan, oder auch Netzsicherheitsmanagement (NSM) sind für viele Betreiber von Windparks ein Ärgernis. Besonders Windparks in Küstennähe sind aufgrund von unzureichender Netzkapazität der Verteilnetz- und Übertragungsnetzbetreiber stark von EisMan-Maßnahmen betroffen. Allein im ersten Halbjahr 2015 betrug die Menge an abgeriegelten Einspeisungen aus Erneuerbaren Energien ca. 1.464 GWh und überschritt somit beinahe die Gesamtmenge des Vorjahres.

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Das EEG 2016 und die Folgen für die verschiedenen Akteursgruppen

10.03.2016, erschienen im NEWSLETTER März 2016

Die im vorliegenden Referentenentwurf des EEG 2016 vom 29.02.2016 und in den Fortschreibungen des Eckpunktepapiers des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), Stand 29.02.2016, enthaltenen Regelungen werden durch die Einführung eines Ausschreibungsmodells zu einer massiven Ausweitung des Konkurrenz-kampfs insbesondere im Bereich der Windenergie an Land führen. Zwar werden sich möglicherweise bis zur letzten Minute des Gesetzgebungsverfahrens noch Änderungen der bekannten Eckpunkte ergeben. Der Grundrahmen steht allerdings fest.

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Planungshemmnisse – wenig Hilfe durch die Rechtsprechung

15.02.2016, erschienen im NEWSLETTER Februar 2016

Ein Geflecht aus Hemmnissen
Projektierer von Windparks stoßen auf stetig zunehmende Planungshemmnisse, die sich akut zu einem undurchdringlichen Knoten zu verdichten scheinen. Verfahren-sabläufe, ob auf übergeordneten Pla-nungsebenen oder der projektspezifischen Genehmigungsebene, beanspruchen dadurch inzwischen Zeiträume, die den vom EEG bzw. seiner Novellierung diktier-ten wirtschaftlichen Erfordernissen dia-metral entgegenlaufen. Immer öfter sor-gen neue Gewichtungen bisher wenig be-achteter Belange z.B. der Flugsicherheit, der Raumplanung oder dem Artenschutz für das Scheitern von Vorhaben oder gar für das Scheitern von übergeordneten Plä-nen. Die Wechselwirkungen können mit dem Stichwort „steckengebliebene Ver-fahren“ illustriert werden.

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Ein Jahr im Panorama

14.01.2016, erschienen im NEWSLETTER Januar 2016

Der 4initia Rückblick auf das Jahr 2015

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Rätselraten um Rückbaukosten

15.12.2015, erschienen im NEWSLETTER Dezember 2015

Das Thema Rückbau von Windenergieanlagen rückt in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr in den Fokus. Im Jahr 2014 wurden 544 Windenergieanlagen zurück gebaut, dies entspricht insgesamt rund 364 MW. Im ersten Halbjahr 2015 wurden 158 Windmühlen abgerissen. Auf den ersten Blick sieht dies im Vergleich zum Vorjahr nach wenig aus. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass der meiste Abbau zum Jahresende stattfindet. Zum einen hängt der Rückbau mit der Errichtung neuer Anlagen im Rahmen des Repowerings zusammen. Besonders in diesem Jahr ist viel Zubau inkl. Repowering bis zur ersten Degression der EEG-Vergütung am 01.01.2016 zu erwarten. Zum anderen wird bei den Windparks, die das 20. volle Betriebsjahr erreichen, die noch bis zum 31.12. gesicherte EEG-Vergütung erwirtschaftet.

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Windenergie im Klimawandel

15.11.2015, erschienen im NEWSLETTER November 2015

Erneuerbare Energien und Klimawandel – in der öffentlichen Wahrnehmung besteht zwischen diesen Begriffen ein enger Zusammenhang. Neben der Suche nach einem Ersatz für die rasant schwindenden fossilen Brennstoffe und der Ablösung potentiell gefährlicher Technologien ist die Angst vor der irreversiblen Veränderung des globalen Klimas eines der Hauptargumente für die derzeit besonders in Deutschland forcierte Energiewende. Während die Reduzierung des menschlichen Treibhausgasausstoßes bereits als Zielsetzung von Forschung und individuellem Verhalten etabliert ist, gibt es jedoch einen Aspekt des Klimawandels, der bisher weniger Aufmerksamkeit erfährt: die Notwendigkeit der Anpassung an bereits eingetretene Klimaveränderungen, die gerade in einem hochtechnisierten Sektor wie der Windenergie von kritischer Bedeutung sein kann.

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Im Licht der maximalen Dregression der EEG-Vergütung

14.10.2015, erschienen im NEWSLETTER Oktober 2015

Bereits in drei Monaten werden die EEG-Vergütungssätze für Windenergieanlagen an Land ihrer ersten Degression nach § 29 des EEG 2014 unterliegen. Die ohnehin erwartete maximale Degressionsstufe von 1,2% für das erste Quartal des kommenden Jahres steht nun fest: der Netto-Zubau im ersten Bezugszeitraum von August 2014 bis Juli 2015 betrug 3.691 MW und lag somit knapp 300 MW über dem Schwellenwert von 3.400 MW für die höchste Degression der Vergütung. Aktuell liegen die Zubau- und Stilllegungszahlen der Bundesnetzagentur bis Ende August vor, so dass der Netto-Zubau bereits für zehn der zwölf Monate des nächsten Bezugszeitraumes bekannt ist. Dieser beträgt 3 GW und es besteht wenig Zweifel daran, dass die für die maximale Degression im zweiten Quartal fehlenden 400 MW im September und Oktober ans Netz gehen.

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Finanzierung von Rückbau und Entsorgung – Stolperstein des Atomausstiegs?

10.09.2015, erschienen im NEWSLETTER September 2015

Der Atomausstieg in Deutschland ist beschlossene Sache. Seit dem Super-GAU von Fukushima im Jahr 2011 sind bereits acht Kernkraftwerke vom Netz gegangen. Acht weitere sind aktuell noch in Betrieb, doch bis Ende 2022 sollen auch die letzten Meiler abgeschaltet sein. Vor allem dank des Ausbaus der Erneuerbaren wird die Stromversorgung in Deutschland auch danach sicher sein, wie Modellrechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kürzlich noch einmal bestätigten. „Auch im Jahr 2025 werden wir noch genügend Strom haben und sogar Netto-Exporteur bleiben“, sagt die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW, Claudia Kemfert. Auch im Hinblick auf die mancherorts geäußerte Sorge vor stark steigenden Strompreisen beruhigen die Berechnungen der DIW-Experten. Sie gehen von Börsenstrompreisen zwischen 38 und 47 €/MWh aus und erwarten damit höchstens eine geringfügige Erhöhung durch die vollendete Kernkraftabschaltung.

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Pumpen für die Energiewende

10.08.2015, erschienen im NEWSLETTER August 2015

Im Zuge der Energiewende gewinnen Pumpspeicherwerke als flexible Multitalente eine wachsende Bedeutung. Doch aufgrund von Einschränkungen am Strommarkt, gesetzlicher Rahmenbedingungen und des Aufbruchs bei den Speichersystemen bleiben große Ausbaupotentiale bislang ungenutzt. Welche Rolle spielt die Technologie für das Energiesystem heute und welches sind ihre Perspektiven? 

Die Dekarbonisierung der Energiesysteme setzt eine flexible Netzintegration der erneuerbaren Energien (EE) voraus. Neben der Flexibilisierung der verbleibenden fossilen Energieerzeugung werden künftig im großen Umfang Energiespeicherkapazitäten notwendig. Pumpspeicher-kraftwerke (PSKW) stellen die bislang einzige Technologie dar, welche großtechnisch diese Leistung erbringen kann und spielen bereits heute aufgrund ihrer Flexibilität und zahlreicher Energiesystemdienstleistungen eine wichtige Rolle für die Energieversorgung und die Integrierung der EE.

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Die Energieversorgung der russischen Krim: neu, aber nicht erneuerbar

10.07.2015, erschienen im NEWSLETTER Juli 2015

Nun da die europäische Gesellschaft komplett mit der Griechenlandkrise beschäftigt ist, gerät die Ukrainekrise völlig ins Abseits des öffentlichen Bewusstseins und die russische Krim-Annexion ist schon längst nicht mehr Titelstory. Auch die Drohung, die Stromversorgung der größten Stadt auf der Krim, Sevastopol, ab dem 1. Juli abzuschalten, hat in der europäischen Presse kaum Resonanz gefunden. Dabei handelte es sich um eine zeitlich unbegrenzte Stromsperre für knapp 400.000 Einwohner. Eine solche Nachricht hat die Einheimischen zwar nicht schockiert, da sie mehrere Blackouts im letzten Winter erlebt haben, aber im Zusammenhang mit den parallel gelaufenen, ergebnislosen Gas-Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland, erscheint die Energieversorgung der Krim immer unsicherer.

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Der objektivierte Kapitalisierungszinssatz – essentiell für die Bestimmung des Unternehmenswertes eines Windenergieprojektes

10.06.2015, erschienen im NEWSLETTER Juni 2015

Investoren in Windenergieprojekte stehen bei der Bewertung vor der Frage, welcher Kapitalisierungszinssatz unter den gegenwärtigen Marktbedingungen der Richtige ist. Die Anforderungen der einzelnen Investoren an die zu erzielende Rendite für ihr Investment sind dabei so unterschiedlich wie die einzelnen Windinvestoren selbst. Bei Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken ist der Maßstab zur Bewertung von Projekten oftmals der konzerninterne Gesamtkapitalkostenansatz. Private Equity und Infrastrukturfonds fordern Eigenkapitalrenditen im höheren einstelligen Bereich. Versicherungen und Pensionsfonds hingegen suchen unter dem derzeitigen Niedrigzinsniveau nach Anlagealternativen. Oftmals wird auch eine Renditesteigerung durch frühe Projektverkäufe angestrebt. Diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen und Ansätze bei den Renditen führen oft auch zu einer fehlenden Vergleichbarkeit zwischen den Anforderungen der einzelnen Investoren. Nicht selten werden Renditeanforderungen „aus dem Bauch heraus“, also subjektiv, bestimmt. 

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Ausschreibungen für Onshore-Windenergieanlagen – ein Paradigmenwechsel?

08.05.2015, erschienen im NEWSLETTER Mai 2015

Wer sich mit dem EEG beschäftigt, den überraschen die häufigen und oftmals kurzfristigen Gesetzesänderungen nicht mehr. Mit dem EEG 2014 hat die Bundesregierung jedoch eine grundlegende Änderung des Systems der Förderung von Strom aus regenerativen Energien in die Wege geleitet. Spätestens ab dem Jahr 2017 soll – einer Forderung der EU folgend – die Höhe der Förderung für alle Erneuerbaren Energien Technologien im Rahmen von Ausschreibungen ermittelt werden. Für Freiflächenphotovoltaikanlagen werden die Förderungen bereits jetzt auf diese Weise festgelegt. Seit Februar 2015 läuft hier eine erste Runde, in der die Zuschläge derzeit erteilt werden. Die in diesem Pilotprojekt gesammelten Erfahrungen sollen dann auf die Förderung von Strom aus anderen Formen regenerativer Energien übertragen werden. Im Ergebnis ist es damit keine Frage mehr, ob auch für Windenergieprojekte Vergütungshöhen über Ausschreibungen ermittelt werden, sondern nur noch wie das Ausschreibungsmodell umgesetzt wird. Zwar könnte sich die Bundesregierung auf Ausnahmetatbestände in den Leitlinien für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen 2014-2020 berufen und auf Ausschreibungen verzichten. Allerdings erscheint dies angesichts des Kurses der Bundesregierung derzeit nicht wahrscheinlich.

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Die Generalprobe Sonnenfinsternis und ihr Einfluss auf die Erneuerbaren

30.04.2015, erschienen im NEWSLETTER April 2015

Die diesjährige Sonnenfinsternis war bereits im Vorfeld des 20. März ein Ereignis, das in den Fokus von Medien und Übertragungsnetzbetreibern gerückt war. Keine Sonnenfinsternis zuvor hatte eine solche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Hauptgrund waren die Photovoltaikanlagen, auf welche die geringere Einstrahlungsstärke der Sonne während der Teilfinsternis einen großen Einfluss hatte. Erstmals wurde die Problematik der Netzstabilität angesprochen, da aktuell im Vergleich zur letzten Sonnenfinsternis im Jahr 2011 mehr als doppelt so viel PV-Leistung (>38,5 GWp) in Deutschland installiert ist.

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Die Freiflächenausschreibungsverordnung - oder alles neu macht der April

25.03.2015, erschienen im NEWSLETTER März 2015

Am 28.1.2015 beschloss die Bundesregierung die Freiflächenausschreibungsverordnung (im Folgenden: FFAV). Die FFAV bezieht sich zunächst einmal nur auf die Förderung von Strom aus PV-Freiflächenanlagen und das Ziel ist es, die Höhe der Vergütung nach dem Erneuerbaren- Energien-Gesetz (EEG) nicht mehr administrativ festzulegen, sondern durch eine Auktion zu ermitteln. Die Verordnung dient als Pilotprojekt, mit dem die Bundesregierung Erfahrungen sammeln möchte, bevor ab 2017 die Festlegung der Vergütung durch Ausschreibung auf alle erneuerbaren Energieträger ausgeweitet werden soll.

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PV Pilotausschreibung vs. Rekordzubau bei Wind

05.02.2015, erschienen im NEWSLETTER Februar 2015

2014 war das Jahr mit dem stärksten Zubau an Erzeugungskapazität im Bereich Wind onshore in Deutschland. Laut der Jahresauswertung im Auftrag des BWE wurden insgesamt 1.766 WEA mit einer Gesamtleistung in Höhe von ca. 4.750 MW errichtet. Damit lag der Ausbau nicht nur über dem bisherigen Spitzenjahr 2002 sondern und insbesondere auch über dem Ziel-Ausbaukorridor der Bundesregierung von 2.400 MW bis 2.600 MW pro Jahr. Über die konkreten Gründe mag man geteilter Meinung sein, aggregieren lassen sich diese aber sicherlich unter den Stichworten Vorziehund, böse gesprochen, Mitnahmeeffekt oder einfacher die Angst vor der Ausschreibung ab 2017.

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Ein Jahr im Panorama

15.01.2015, erschienen im NEWSLETTER Januar 2015

Der 4initia Rückblick auf das Jahr 2014

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In Zeiten abnehmenden Windes?

04.12.2014, erschienen im NEWSLETTER Dezember 2014

Für Windparkbetreiber und Investoren im Bereich der Windenergienutzung ist das Wissen über die zukünftig zu erwartenden Winderträge am jeweiligen Standort von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund werden Windgutachten, die einen durchschnittlichen Windertrag für die kommenden 15 Jahre prognostizieren, erstellt. Sie fußen dabei nicht zuletzt auf historischen Winddaten. Wobei hier die Begrifflichkeit historisch durchaus zu diskutieren ist. Die Datengrundlagen beziehen sich zumeist nur auf Zeiträume zwischen 15 und 35 Jahren. Dies ist in einem klimatischen Bezugsumfeld als eher kurze Zeitspanne zu sehen. Insofern ist es auch wenig verwunderlich, dass die realerzielten Werte z.T. deutlich unter diesen Prognosewerten lagen. Neben den grundsätzlichen Themenstellungen zur systematischen Herangehensweise der Windgutachtenerstellung stellt sich nicht zuletzt die Frage nach einem möglichen Trend bei den historischen und zu erwartenden Windgeschwindigkeiten.

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Abwarten oder Handeln?

05.11.2014, erschienen im NEWSLETTER November 2014

Windenergieanlagen sind grundsätzlich langlebige Wirtschaftsgüter, in die Investoren mit Sicht auf 20 Jahren oder auch länger investiert haben. Wie bei jedem langlebigen Wirtschaftsgut kann auch bei einem Windpark unterstellt werden, dass Betreiber ein Interesse daran haben, diesen Vermögenswert möglichst langfristig zu erhalten, da insbesondere nach vollständiger Tilgung der möglichen anfänglichen Darlehen jedes zusätzliche Betriebsjahr weitere Einnahmenüberschüsse für die Betreiber ermöglicht. Somit ist es aus der Sicht des Projektes grundsätzlich immer rational, solange es die Nutzungsverträge hergeben und die operativen Kosten geringer sind als die Einspeiseerlöse, den Windpark in Betrieb zu halten. Betrachtet man einen Standort jedoch aus der Perspektive eines Investors, der mehrere Investitionszyklen angehen möchte, ist dieser Ansatz zu simpel. Je näher ein Windpark seinem wirtschaftlichen Ende entgegen kommt, umso mehr rückt das Repowering des Windparks in den Blickpunkt. Für den Betreiber stellt sich damit unweigerlich die einfach klingende Frage, wann der optimale Zeitpunkt für ein Repowering gekommen ist. Die Beantwortung ist jedoch hochkomplex, weshalb hier nur die wichtigsten wirtschaftlichen Einflussfaktoren und ihre Wirkungsweise dargestellt werden sollen.

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Ausschreibung ante portas - Vergütung von onshore-Wind vor einem Systemwechsel

09.10.2014, erschienen im NEWSLETTER Oktober 2014

Bereits in der Novelle des EEG von 2014 angekündigt, soll mittelfristig der Ausbau Erneuerbarer Energien nicht mehr über feste Tarife, sondern „wettbewerblich“ über Ausschreibungen erfolgen. Neben der Motivation der Kostensenkung soll auch der Wettbewerb zwischen den Technologien mittelfristig gefördert werden. Auch wenn diese erst 2017 eingeführt werden sollen, ist eine Erprobung bereits 2015 im Bereich der Photovoltaik angedacht. Die damit gemachten Erfahrungen sollen dann als Grundlage für die weitere Gestaltung der Rahmenbedingungen auch im Windbereich dienen.

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Leistungskennlinien von Windenergieanlagen – eine Black Box

05.09.2014, erschienen im NEWSLETTER September 2014

Die wirtschaftliche Bewertung eines in der Planung befindlichen Windparks erfolgt zumeist auf der Grundlage von Windgutachten. Windgutachten werden vor allem auf Basis von standortspezifischen meteorologischen Daten, den örtlichen Oberflächengegebenheiten und der Leistungskennlinie der geplanten Windenergieanlage (WEA) erstellt. Die meteorologischen Eingangsdaten stammen zumeist von WetterdienstenoderausMessdaten am Standort. Informationen zur Oberflächengegebenheiten werden meistens den kartografischen Diensten entnommen. Die Angaben zu den Leistungskennlinien stellen die WEA-Hersteller zur Verfügung. Die Abhängigkeit der abgegebenen elektrischen Leistung von der Windgeschwindigkeit wird entweder rechnerisch aus den Entwurfsdaten für Rotor und Antriebsstrang, oder durch Messungen in einem realen Windfeld ermittelt. Die Leistungskennlinien werden im Rahmen der Kaufverträge oftmals von den Herstellern lediglich zu 95% für einen Zeitraum von zwei Jahren ab Abnahme garantiert. Aus dem laufenden Betrieb ergeben sich aber häufig Zweifel an der Performance und der Einhaltung der garantierten Leistungskennlinie. Die Zweifel speisen sich im ersten Schritt vor allem aus den Daten der WEA-eigenen Wind- und Leistungsmessung. Dort kann aber schon ein nicht korrekt eingestellter Korrekturfaktor in der Steuerung, eine hohe Messunsicherheit des verbauten Messinstruments oder eine Änderung beim Einbaustandort des Windgeschwindigkeitssensors zu einer Abweichung der Messwerte führen. Darüber hinaus ist das Messinstrument einer erhöhten Turbulenzbelastung in der Nachlaufströmung des Rotors ausgesetzt. Diese Daten können damit zu einer falschen Interpretation führen und sind als belastbarer Nachweis für die Leistungskennlinie unzureichend. Die Hersteller befinden sich aus Betreibersicht dabei in einer komfortablen Situation. Sollte der WEA-Eigentümer begründete Zweifel an der Einhaltung der Leistungskennlinie haben, so muss dieser erst einmal auf seine Kosten den Nachweis liefern. Hierfür ist ein akkreditierter Gutachter mit der Vermessung der WEA nach IEC 6140012-1 zu beauftragen.

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Die Evolution der technischen Verfügbarkeit zur energetischen

05.08.2014, erschienen im NEWSLETTER August 2014

Der Energieertrag einer Windenergieanlage ist neben der Einspeisevergütung der wichtigste Bestimmungsparameter ihrer Wirtschaftlichkeit. Dieser ist das Ergebnis dreier wesentlicher Eingangsparameter, der Windverhältnisse des Standortes, der technischen Eigenschaften der Anlage (Leistungskennlinie) sowie der Verfügbarkeit der Anlage. Daher ist die im Wartungsvertrag garantierte Verfügbarkeit für den Betreiber eines der essentiellen Qualitätsmerkmale, wenn es darum geht, Wartungsverträge zu beurteilen bzw. zu vergleichen, da hiermit ein wesentliches Performance-Risiko auf den Hersteller bzw. das Wartungsunternehmen verlagert wird.

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Steht die Vergütung der Windenergie in Deutschland vor einer regionalen Spreizung?

03.07.2014, erschienen im NEWSLETTER Juli 2014

Nach zuletzt noch sehr kurzfristigen Änderungen im Gesetzentwurf aufgrund von Einwänden der EU-Kommission ist die Reform des EEG im Bundestag am 27. Juni beschlossen worden. Die Reform senkt unter anderem die Ausbauziele und die Förderung für Erneuerbare Energien und schreibt neue Regeln dafür fest, inwieweit Unternehmen mit hohem Stromverbrauch von der EEG-Umlage entlastet werden. Auch wenn damit das Gesetzgebungsverfahren zur EEG-Reform von 2014 noch nicht abgeschlossen wurde, ist die Grundtendenz der Veränderungen absehbar. Neben der bereits hinlänglich diskutierten Absenkung der Vergütungen ist die verpflichtende Direktvermarktung ein weiterer Meilenstein, der die Erneuerbaren Energien stärker in den Strommarkt integrieren soll. Darüber hinaus wurde bereits gemeldet, dass nach der Verabschiedung der EEG-Novelle die Verordnung für Pilotprojekte zu Ausschreibungen im vierten Quartal dieses Jahres erstellt werden soll, die 2015 starten sollen. Nach einem Erfahrungsbericht Ende 2015 ist für das erste Halbjahr 2016 ein „EEG 3.0“ geplant, damit die Ausschreibungen im zweiten Halbjahr starten können. In letzter Konsequenz bedeuten diese Veränderungen, dass Betreiber von Erzeugungsanlagen im Erneuerbare-Energien- Bereich, die momentan lediglich ein Produktionsrisiko tragen, zukünftig stärker an den Preisrisiken des Strommarktes beteiligt werden.

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Effizienter Naturschutz oder grüner Ablasshandel

05.06.2014, erschienen im NEWSLETTER Juni 2014

Gern propagieren Windparkbetreiber für sich, dass durch deren Anlagen eine bestimmte Anzahl von Haushalten mit umweltfreundlichem bzw. sauberem Strom versorgt wird. Auf der anderen Seite kritisieren Umweltschützer den von Windenergieanlagen ausgehenden Eingriff in Natur und Landschaft. Denn, obwohl mit der eigentlichen Energieerzeugung die Emission schädlicher Treibhausgase im Gegensatz zu herkömmlichen fossilen Kraftwerken vermieden wird, hat die schiere Anzahl und Größe der errichteten Anlagen Einfluss auf das Landschaftsbild, die lokale Tierwelt sowie den Boden und die Vegetation. Dieser Kontrast zeigt, dass sich auch die Windenergienutzung im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz auf der einen Seite und der Beeinträchtigung von Natur- und Landschaft auf der anderen Seite bewegt.

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Direktvermarktung vor einem Systemwechsel?

06.05.2014, erschienen im NEWSLETTER Mai 2014

Zum 1. Januar 2012 eingeführt, hat sich die geförderte Direktvermarktung von Strom aus Windenergieanlagen geradezu stürmisch entwickelt. Sofort nach Inkrafttreten der EEG-Novelle 2012 wurden ca. 40% der bundesweiten Windkraftleistung an Land zur Direktvermarktung angemeldet. Ein Jahr später waren es schon 78%, nach zwei Jahren 81%. Laut jüngsten Meldungen sind somit im Mai bereits ca. 29,0 GW Windkraftleistung an Land und zusätzlich 0,5 GW auf See in der Direktvermarktung. Die Direktvermarktung war somit in den letzten zwei Jahren das am stärksten wachsende Segment der Branche der erneuerbaren Energien und hat damit die Marktintegration der fluktuierenden, erneuerbaren Energien voran gebracht. Getrieben wurde diese Entwicklung durch die anfangs großzügige Managementprämie, die Mehrerlöse von bis zu 0,7 ct/kWh in Aussicht stellte, an denen kaum ein Betreiber vorbeigehen wollte. Der zu treibende Mehraufwand war für den Betreiber verkraftbar und führte dadurch zu Mitnahmeeffekten.

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Stehen die Pachten für Windenergieanlagen vor einer Erosion?

03.04.2014, erschienen im NEWSLETTER April 2014

Verfolgt man die Entwicklung der Pachten für Windenergieanlagen über die letzten zehn Jahre, so kannte diese bis heute nur eine Richtung, nämlich die nach oben. Konnte man vor zehn Jahren die zum Betrieb einer Anlage notwendigen Flächen für etwa 3-5% der jährlichen Einspeisevergütung, maximal jedoch 10.000 EUR pro Anlage und Jahr sichern, so wurde im letzten Jahr mehrfach über Pachtabschlüsse deutlich über 10% der Einspeisevergütung bzw. jährliche Festpachten von 100.000 EUR pro Anlage berichtet. Der Abschluss eines Pachtvertrages zu solchen Konditionen hatte beinahe den Charakter eines Lottogewinns, machte er doch den Verpächter bei Realisierung des Projektes über die Dauer von 20 Jahren zum Millionär. Man kann in der heutigen Situation sicher feststellen, dass sich die Verpächter momentan wohl in der besten Position von allen Beteiligten eines Windprojektes befinden, beziehen sie doch an guten Standorten ein äußerst attraktives Entgelt bei sehr geringem Risiko. Vergleicht man die Situation eines Betreibers mit der des Verpächters, so muss man feststellen, dass nahezu alle Risiken beim Betreiber liegen. Schwankende Winderträge, technische Probleme bei der Anlagenverfügbarkeit, Netzabschaltungen, Kreditzinssteigerungen etc. sind Risiken, die sich elementar auf die Performance für den Betreiber auswirken und vielfach den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust machen. Für den Verpächter macht es höchstens den Unterschied zwischen Mindestpacht bzw. einer nach oben offenen Partizipationspacht.

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Das EEG als Belastungsprobe für den Föderalismus?

04.03.2014, erschienen im NEWSLETTER März 2014

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichte am 24.02.2014 seine jährlich erscheinende Dokumentation zum Themenkomplex Erneuerbare Energien. Vorab bekanntgemachte Zahlen bezüglich der EEG-Salden der Bundesländer offenbaren auf den ersten Blick ein zweigeteiltes Deutschland: Während vor allem die Flächenländer im Norden sowie Bayern als vermeintliche „Gewinner“ der EEG-Vergütungen hervorgehen, müssen die Stadtstaaten sowie die in Mitteldeutschland und im Westen gelegenen Bundesländer kräftig für die Energiewende zahlen. Die isolierte Betrachtung der Zahlungssalden sorgte in der Presse für kontroverse Diskussionen und Meinungen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beispielsweise provozierte schon Anfang Februar mit dem Artikel „Nordrhein-Westfalen zahlt Bayerns Ökostrom“.

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Ruiniert die deutsche Energiewende ausländische Industriebetriebe?

04.02.2014, erschienen im NEWSLETTER Februar 2014

Als eines der ambitioniertesten Industrieprojekte Deutschlands seit dem Wiederaufbau nach 1945 hat die Energiewende mit all ihren Auswirkungen selbstverständlich nicht nur Freunde. Mit dem Wechsel von fossilen bzw. nuklearen hin zu erneuerbaren Energiequellen verändert sich die Energieerzeugung von zentralen zu eher dezentralen Strukturen. Dies ändert drastisch die Spielregeln des Marktes, was damit einhergeht, dass es Gewinner und Verlierer gibt. Bislang wurde von den Kritikern eher vorgetragen, dass die Energiewende den Strom für die Verbraucher zu sehr verteuern würde. Danach stünde Deutschland unter anderem vor einem Exodus der energieintensiven Industrie.

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Warum die Kreditfinanzierung der EEG-Umlage keine gute Idee ist

16.01.2014, erschienen im NEWSLETTER Januar 2014

Seit der Bundestagswahl und den anschließenden langwierigen Koalitionsverhandlungen sowie der Neuaufteilung der Ressorts wartet die Energiebranche auf neue Impulse hinsichtlich der Energiepolitik im Allgemeinen und der Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes im Besonderen. Der Koalitionsvertrag hat hierzu lediglich erste Hinweise liefern können. Im Bereich der Windenenergie wird angestrebt, die Förderung auf Standorte zu konzentrieren, die 75% des Referenzertrages überschreiten. Damit wären jedoch onshore Windenergieanlagen im Wesentlichen nur noch in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg realisierbar. Der neue Superminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat unlängst die Erwartungen hinsichtlich einer baldigen Bekanntgabe von konkreten Reformansätzen gedämpft. Bis Ostern soll ein neues Konzept erarbeitet und vorgestellt werden. Mögen die Wahlprogramme der Regierungsparteien auch die Bedeutung der Energiewende als ein zentrales Gestaltungsfeld der Politik betont haben, so kann man nach der Wahl kein fertiges Konzept aus der Schublade nehmen, deren Umsetzung man sich umgehend widmen könnte. Offenbar mussten in den Koalitionsverhandlungen zunächst die Claims abgesteckt werden, bevor die inhaltliche Konzeptentwicklung beginnen konnte. 

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Ein Jahr im Panorama

02.12.2013, erschienen im NEWSLETTER Dezember 2013

Der 4initia Rückblick auf das Jahr 2013 

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Windpark erworben, und was nun?

02.11.2013, erschienen im NEWSLETTER November 2013

Die Unterzeichnung des Anteilskaufvertrages stellt den Abschluss nach oftmals wochenlangen, vielleicht sogar monatelangen, kraftraubenden Verhandlungen dar. Einer der wichtigsten Bestimmungsfaktoren des Investmentergebnisses, nämlich der Kaufpreis, ist mit dem Kaufvertragsabschluss zumeist unumstößlich definiert. Ist die Tinte unter dem Vertrag getrocknet, sind in der Regel noch einige aufschiebende, respektive auflösende, Bedingungen zu erfüllen, die jedoch zumeist nach etwa drei Monaten abgearbeitet sind. Dies ist der Moment, in dem nach Beginn des Transaktionsprozesses erstmals Entspannung eintritt. Schließlich sind die erforderlichen Grundstücke für mehr als 20 Jahre gesichert, die Rotoren der Anlagen drehen sich, die Wartung inklusive der Garantie der Mindestverfügbarkeit der Anlagen ist meistens langfristig kontrahiert und um den Rest kümmert sich der Betriebsführer. 

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Steht das Modell der Offshore Energie in Deutschland vor dem Aus?

02.10.2013, erschienen im NEWSLETTER Oktober 2013

Abseits der inzwischen entschiedenen Bundestagswahl, deren Auswirkungen angesichts der noch offenen Koalitionsfrage derzeit ungeklärt ist, war der September für die deutsche Windbranche insbesondere durch die Nachricht der Insolvenz der Windreich AG bestimmt. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, den gegenwärtigen Status des offshore-Sektors erneut zu analysieren. 

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Windenergie als ein Förderinstrument des ländlichen Raumes

02.09.2013, erschienen im NEWSLETTER September 2013

Nachdem wir in den letzten Leitartikeln den Strommarkt und die Energiepolitik thematisiert haben, soll es im Folgenden um die Chancen und Perspektiven für ländliche Regionen in Verbindung mit der Windenergienutzung gehen. Bei Betrachtung des Migrationsverhaltens in Deutschland zeigt sich eine deutliche Verschiebung von ländlich geprägten Gebieten hin zu Großstädten oder großstadtnahen Räumen. Ein Prozess der als Urbanisierung oder Reurbanisierung bezeichnet wird. Auch in der Vergangenheit waren diese Entwicklungen oft zu beobachten, so z.B. zu Zeiten der Industrialisierung. Mit Ausnahme vereinzelter vom Strukturwandel betroffener Großstädte in Ostdeutschland oder im Ruhrgebiet, verzeichnete der Großteil der Urbanen Zentren Deutschlands in den vergangenen 5 bis 10 Jahren zum Teil deutliche Bevölkerungsgewinne. Prognosen gehen für Städte wie München, Berlin, Hamburg, Nürnberg, Dresden oder Stuttgart von einem weiteren Anstieg der Bewohnerzahlen aus. Neben den Kernstädten profitiert in den meisten Fällen der suburbane Raum von den vielfältigen Kultur-, Freizeit- und Arbeitsplatzangeboten der Großstadt und ist dadurch ein attraktiver Wohnstandort insbesondere auch für junge Familien. 

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EU-Kommission unterschätzt die Kosten von Atomenergie und CO2-Abscheidung

02.08.2013, erschienen im NEWSLETTER August 2013

Zur Eindämmung des Klimawandels ist die Reduzierung von Treibhausgasen seit Jahren als Lösungsmöglichkeit weitgehend akzeptiert. Da Kohlendioxid der maßgebliche Verursacher des Treibhauseffektes ist, gilt eine Decarbonisierung der heutigen Industriegesellschaften als notwendige Herausforderung, um die Klimaerwärmung zu begrenzen. Über den Weg dorthin gibt es, wie nicht anders zu erwarten, jedoch unterschiedliche Vorstellungen. 

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Diskussion um Strompreisbremse treibt den Markt für Onshore-Windprojekte

23.07.2013, erschienen im NEWSLETTER Juli 2013

Nachdem wir in den letzten Ausgaben unseres Newsletters den Fokus in unseren Leitartikeln verstärkt auf den deutschen und europäischen Stromhandel gelegt hatten, wollen wir die zwischenzeitlich erfolgten Transaktionen zum Anlass nehmen, die Situation am deutschen Windprojekt-Markt zu beleuchten. 

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Die Energiewende und ihre Folgen im europäischen Strommarkt – Teil 2

08.06.2013, erschienen im NEWSLETTER Juni 2013

Ein unbeschränkter europäischer Strommarkt scheint die ideale Lösung für die Integration der regenerativen Energien unter langfristiger Optimierung der Kosten für alle Beteiligten zu sein. Bereits im letzten Leitartikel wurde am Beispiel Deutschlands und Frankreichs dargestellt, inwiefern sich der Gedanke eines gemeinsamen Strommarktes auf Basis einer „europäischen Kupferplatte“ momentan auf die Großhandelspreise auswirken würde: Preisspitzen würden gekappt, Tiefstände auf alle beteiligten Länder übertragen werden. Auch Schwankungen in der Produktion könnten so wesentlich besser austariert werden.

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Die Energiewende und ihre Folgen im europäischen Strommarkt

08.05.2013, erschienen im NEWSLETTER Mai 2013

Die positive Resonanz und gezielte Nachfragenzu dem seit Jahresanfang erscheinendenStrompreisrückblick möchtenwir an dieser Stelle zum Anlass nehmen,Triebkräfte und Mechanismen, die hinterder Preisentwicklung der europäischenStrommärkte stehen, näher zu beleuchten.

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Bürgerbeteiligungen vs. AIFM Richtlinie

30.04.2013, erschienen im NEWSLETTER April 2013

Die De-regulierung des Finanzmarktes, die seit Mitte der 90iger Jahre die Globalisierung katalysierte, kam im Herbst 2008 durch die Insolvenz von Lehmann Brothers zu einem abrupten Halt. Durch die Bankenkrise mit ihrer Verzahnung im Kapitalkreislauf und der Finanzierungsfunktion von Volkswirtschaften folgte auf europäischer Ebene eine Krise, welche nicht nur die Gemeinschaftswährung EURO, als auch den Fortbestand der Idee eines einheitlichen Europas in Frage stellte.

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Quo Vadis Energiewende

12.03.2013, erschienen im NEWSLETTER März 2013

Was Ende Januar mit einer Äußerung von Umweltminister Altmaier zur Deckelung der EEG-Umlage begann, hat inzwischen innerhalb der Branche der Erneuerbaren Energien weite Kreise gezogen. Offenbar waren Altmaiers Vorschläge nur die Andeutung eines grundsätzlichen Umschwenkens innerhalb der Regierungskoalition hinsichtlich der Gestaltung der politischen Leitlinien des Ausbaus der Erneuerbaren Energien.

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Erneuerbare Energien legen auch 2012 stark zu

06.02.2013, erschienen im NEWSLETTER Februar 2013

Auf Basis der von den jeweiligen Verbänden veröffentlichten Zahlen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien per Ende 2012 kann auch für das abgelaufene Jahr wieder ein deutlicher Zuwachs an installierter Kapazität festgestellt werden. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen erhöhte sich von 123,5 TWh in 2011 auf 135 TWh in 2012 und trägt damit inzwischen mit 21,5% zur Gesamterzeugung in Deutschland bei. Allerdings verlief die Entwicklung in den einzelnen Segmenten sehr unterschiedlich.

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Strompreisentwicklung im Dezember 2012

22.01.2013, erschienen im NEWSLETTER Januar 2013

Zum Jahresauftakt möchten wir hiermit die Gelegenheit nutzen, kurz auf das vergangene Jahr zurück zu schauen und ein paar Dinge - auch in eigener Sache - mitzuteilen. 2012 war für die Erneuerbaren Energien ein herausforderndes Jahr mit einigen positiven wie auch negativen Überraschungen. Der Zubau an Photovoltaik-Anlagen wird den des Jahres 2011 wohl noch übertroffen haben, obwohl die Einspeisevergütungen drastisch reduziert wurden. Um so trauriger war hingegen die Marktbereinigung innerhalb der deutschen Photovoltaik-Industrie, die einige Hersteller nicht überlebten...

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Offshore-Windprojekte deutlich hinter Plan

28.12.2012, erschienen im NEWSLETTER Dezember 2012

Mit einem langfristig geplanten Ausbauvolumen von bis zu 40.000 MW verhieß die Offshore-Windenergie bis vor kurzem, eine der tragenden Säulen der Energiewende zu werden. So sollte sie nicht nur große Teile des deutschen Stromverbrauchs erzeugen sondern auch mit einer stetigeren Einspeisung zu mehr Verlässlichkeit in der Stromversorgung beitragen. Bis heute sind jedoch erst 52 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von ca. 200 MW fertiggestellt worden.

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Quantitative Due Diligence, Teil 1 - Sind Windenergieerträge normalverteilt?

10.11.2012, erschienen im NEWSLETTER November 2012

Ähnlich wie die Lage im Immobiliensektor ist die standortspezifische Windgeschwindigkeit der wichtigste Eingangsparameter der Ertragsberechnung und damit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einer Windparkinvestition. Da die Windgeschwindigkeit in weiten Teilen der Leistungskennlinie einer Windenergieanlage kubisch in den Energieertrag eingeht, hat somit einen enormen Hebel... 

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Erneuerbare beflügeln stromintensive Industrie

21.10.2012, erschienen im NEWSLETTER Oktober 2012

Die Meldung, dass Norsk Hydro seine Produktion in der Neusser Aluminiumhütte hochzufahren gedenkt, hat bei einigen Marktteilnehmern für Erstaunen gesorgt. In der Argumentation der Industrieverbände war die beschlossene Energiewende eher der Sargnagel der stromintensiven Industrie, weil Versorgungsengpässe und gleichsam Preissteigerungen befürchtet wurden. Die Begründung für die Produktionsausweitung von Norsk Hydro könnte allerdings in keinem größeren Widerspruch dazu stehen. Die niedrigen ...

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Kein Sommerloch im Transaktionsgeschäft

22.09.2012, erschienen im NEWSLETTER September 2012

Normalerweise handelt es sich beim August um einen klassischen Urlaubsmonat. Viele Marktteilnehmer sind verreist, wenig Geschäft kommt zustande. Ähnliches würde man auch für Windtransaktionen erwarten. Der diesjährige August ist für die Windbranche jedoch in vieler Hinsicht bemerkenswert. Die heutige Ausgabe des 4initia-Newsletters zeigt eindeutig, dass sich nicht nur die Zahl sondern auch die Größe der Transaktionen im Windbereich auf hohem Niveaus bewegt und die im letzten Jahr begonnene Verschiebung der Käufergruppen Momentum gewinnt. Allein die Transaktionen der schlüsselfertigen oder operativen Windparks betragen zusammen 366 MW. Hinzu kommen Transaktionen über Projektrechte in Höhe von 1.300 MW, davon 900 MW offshore in Deutschland und 400 MW onshore in Schweden.

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